IndienHilfe Deutschland e.V.

 

„Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen.“
(Albert Schweitzer)

 

Seit meiner Kindheit unterstütze ich das Lebenswerk von Father Franklin Rodrigues und bin beeindruckt, was er in all den Jahren erreicht hat.
 
Seit Jahrzehnten setzt er sich gemeinsam mit seinen Glaubensbrüdern des christlichen Ordens „Pilar Fathers“ für die Ärmsten der Armen in seinem Heimatland Indien ein.
Mit großem Erfolg wurden beispielsweise Kinderheime und Schulen gebaut, in denen Straßenkinder, Waisen oder Kinder von Leprakranken aufgenommen und unterrichtet werden. Viele von ihnen arbeiten inzwischen selbst als Lehrer, Ärzte, Priester oder auch Ingenieure und unterstützen die „Pilar Fathers“ wiederum bei ihren Projekten.
Eine Siedlung für Leprakranke wurde gebaut. Die Menschen leben in festen Häusern und haben einen eigenen Brunnen. Sie werden mit Nahrungsmitteln versorgt und ärztlich betreut.

Ebenso wurde eine Nähschule für junge Frauen gegründet, die von ihren Familien verstoßen – jegliche Existenzgrundlage verloren haben. Nachdem sie die handwerkliche Ausbildung abgeschlossen haben, sind viele von ihnen in der Lage, sich und ihre Kinder alleine zu versorgen – sie müssen nicht auf der Straße leben und betteln.
Es gelang Father Franklin sogar, die Regierung auf eine große Gruppe von Menschen aufmerksam zu machen, die als Leibeigene gehalten wurden und in Erdlöchern lebten. Da die Leibeigenschaft in Indien offiziell verboten ist, musste der Großgrundbesitzer „seine“ Leibeigenen freigeben – doch für die anschließende Versorgung und Unterbringung war niemand zuständig!
So errichtete Father Franklin auch für sie eine Siedlung mit eigenen Brunnen und „Kindergarten“ bzw. „Vorschule“, um wenigstens den Kindern langsam zu zeigen, wie man ein eigenständiges Leben in Freiheit und Selbstverantwortung führen kann.


Ein weiteres großes Projekt der Pilar Fathers ist die Armenspeisung in Kolkata (Kalkutta). Menschen, die auf den Straßen Kolkatas dahinvegetieren und sich ihre Nahrung aus dem Müll suchten, stehen hier im Mittelpunkt.
Father Franklin und eine Gruppe von Priestern haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Menschen einmal täglich mit einer warmen Mahlzeit und Trinkwasser zu versorgen. Im Innenhof ihrer örtlichen „Station“ wird auch eine kostenlose ärztliche Betreuung für Arme angeboten.

Zeitweise können die Priester keine Kinder aufnehmen, weil sie selbst nicht wissen, wie sie Unterbringung und Ernährung der Kinder sicherstellen sollen.
Zur Zeit baut die Regierung in Bhopal den Flughafen aus und die Grundbesitzer der benötigten Landstriche – unter ihnen auch die Pilar Fathers – wurden entschädigungslos enteignet.
Father Franklin hatte auf diesem Land eine Plantage mit Mangobäumen angepflanzt, Hütten und einen teuren Brunnen gebaut – die „Müllsammler“ leben derzeit noch hier.
Demnächst wird die Regierung Lastwagen schicken und die Menschen an einen unbekannten Platz verfrachten – ohne Behausung und ohne Brunnen!
Father Franklin sagte uns, er werde sie dann suchen und das Projekt von Neuem starten. Das kostet Geld!
Um Father Franklin bei seiner unermüdlichen Arbeit für die notleidenden Menschen zumindest finanziell zu unterstützen, gründen wir den Verein „Indienhilfe Wallenhorst e.V.“ und hoffen, dass auch Sie hier einen Weg sehen, Ihren Wunsch den Ärmsten der Armen zu helfen, in die Tat umzusetzen!
 
Die Spenden gehen zu 100% an die Hilfe vor Ort.
Beteiligen auch Sie sich unter http://www.indienhilfe-deutschland.de/

 


Den Bericht zur Ankunft der Waisenkinder finden Sie hier.


Das fremde Kind

Wenn ich als Kind einer weißen Mutter geboren wäre in Hamburg, Paris, London, Kopenhagen, Berlin; wenn ich als Sohn eines weißen Mannes geboren wäre, - der verdient das Vierfache vom Lohn meines Vaters, der nur als Afrikaner bezahlt wird in der Diamantenmine der Europäer; wenn ich an deiner Stelle geboren wäre: Ich hätte die gleichen Chancen wie alle Kinder der Weißen für Schule, Beruf, Arbeitsplatz und Familie.
Wenn ich an deiner Stelle wäre beim Betrachten dieses Bildes und du säßest hier und sähest mich an mit traurigen Augen und fragtest nach meinem Leben und meiner Hoffnung; wenn ich an deiner Stelle lebte, an deinem Platz an der Sonne und du hier an meiner Stelle im Schatten; wenn ich von deinem Elend wüsste und von deiner Armut und dass du mich brauchtest, - ich weiß nicht, wie lange ich es aushielte ohne dich. Ich weiß nicht, wie du das aushältst. Ich weiß nicht, wie viel Erbarmen du brauchst, weil du das aushältst, mich anzusehen und täglich von mir zu hören. Ich weiß es nicht: Vielleicht ist deine Sehnsucht nach Freiheit so groß, dass wir einander helfen könnten zu leben.


"Der gemeinnützige Verein IndienHilfe Deutschland e.V. leistet satzungsgemäße Arbeit. Werbung und Information sind wahr, eindeutig und hinreichend sachlich. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist angemessen. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert. Der Jahresbericht wird Interessierten gegen Erstattung der Porto- und Verpackungskosten zur Verfügung gestellt. Eine regelmäßige Kontrolle des Vereins durch einen staatlich geprüften Steuerberater und durch einen Wirtschaftsprüfer ist gegeben. Das Auskunftsverhalten gegenüber Dritten ist offen und ehrlich. Der Verein IndienHilfe Deutschland e.V. ist aus Sicht der Prüfer förderungswürdig."